Leere Kasse, horrende Ausgaben: Zürich ist ein Konkursfall

Ein Minus von 192 Mio. Franken, 365 neue städtische Stellen und 60 Prozent Einwohner, die kaum Steuern zahlen. In den nächsten Jahren wiederum Defi zite, steigende Ausgaben, aber keine Sparprogramme. Steht die Stadt Zürich vor dem Konkurs?

SP und Grüne lästern gerne gegen die «Profi teure» aus der Privatwirtschaft. Die städtische Rechnung zeigt ein anderes Bild: Nur dank den Steuereinnahmen der Unternehmen sowie guten privaten Steuerzahlern kommt Zürich finanziell über die Runden. Mehr als die Hälfte der Steuern tragen die 7,3 Prozent der Steuerpfl ichtigen bei, welche ein Einkommen von über 150‘000 Franken versteuern. Gleichzeitig zahlen 60 Prozent der Steuerpfl ichtigen kaum Steuern.

Die Stadt gibt das Geld weiterhin mit vollen Händen aus. Sorgen macht auch die aufgeblähte Stadtverwaltung. Heute zählt diese gut 22‘000 Angestellte, bis Ende 2025 sollen es 24‘500 Stellen sein. Das heisst: An jedem Werktag stellt die Stadt Zürich zwei neue Mitarbeiter ein! Kein Gewerbebetrieb könnte sich so etwas leisten.

Die fi nanziellen Auswirkungen sind drastisch: Zürich rechnet 2025 mit Steuereinnahmen von 3,3 Mia. Franken. Gleichzeitig steigt der Personalaufwand bis 2025 auf 3,3 Mia. Franken an. Die Steuereinnahmen und die Personalkosten der Stadt Zürich sind also 2025 gleich hoch. Jeder Steuerfranken fl iesst also direkt in die
Lohntüte eines Stadtbeamten.

Fazit: Mit der aktuellen Finanzpolitik drohen schon bald massive Steuererhöhungen. Wer dies verhindern will, wählt am 13. Februar Politiker mit Erfahrung aus Gewerbe und Wirtschaft!